LOST PARADISE

Vernissage: 
Samstag, 12. Januar 2013 - 17:00
14. 1. 2013 - 22. 2. 2013

Eröffnung: Samstag 12.Jänner 2012 17 – 19 h ,
Ausstellung von 14 Jänner bis 22 Februar 2013

LOST PARADISE - Paradiesische Zustände die verloren gehen : Es ist da niemand dem nicht die einen oder anderen Erinnerungen zu melancholischen Gemütsregungen veranlassen.

5 Künstler/innen - 5 verschiedene Themenkomplexe aus dem Fundus der sentimentalen Rückblenden.
Lucia Dovicakova , H.H. Capor , Kerstin Cmelka , Pia Mayer , Elfriede Mejchar

Elfriede Mejchar
1924 geboren in Wien,
1952 -84 als Fotografin im Bundesdenkmalamt Wien
Seit 1984 freie fotografische Tätigkeit
Zahlreiche Buchillustrationen für wissenschaftliche Werke und Kulturjournale, Portfolios im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen
Elfriede Mejchar lebt und arbeitet n Wien

Elfriede Mejchars „Blumenbilder“ erzählen von dem Lebenszyklus des Aufblühens und Verblühens
Von voller Blüte von praller erotischer Sinnlichkeit, gleichzeitig durchscheinender Empfindlichkeit sowie die verblühte Tulpen, Amaryllis und Iris, die immer noch in voller Würde und ungeheurer Eleganz an die Hoch-Zeit ihrer Existenz erinnern und doch schon verwelken und vergehen.

H.H. Capor
geboren 1948
Fotolehre, Studium der Architektur und Betriebswirtschaft
Seit 1981 Beginn der künstlerischen Tätigkeit
Seit 1997 Mitarbeiter und Kurator in der Fotogalerie Wien
H.H. Capor lebt und arbeitet in Wien

In der Ausstellung „Lost paradise“ zeigt er Fotographien der Serie Falang.
Als Falang werden in Thailand alle Menschen bezeichnet, die nicht Thai sind.
Die unterschiedliche soziale Situation der Thais und der wohlhabenden Westeuropäer und Amerikaner hat zu einer besonderen Art des Tourismus geführt. Diese Arbeit versucht, diesem Phänomen eine ironische Facette zu geben.

Kerstin Cmelka
1974 geboren in Mödling, Niederösterreich
1999 -2005 Studium an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt am Main
2005 Meisterschülerin für Freie Bildende Kunst bei Simon Starling
Kerstin Cmelka arbeitet in den Medien Performance, Fotografie und Film/Video. Momentan
unterrichtet sie im Rahmen einer Gastprofessur an der UdK, Berlin.

Die Fotografie „Partners“ wurde 2010 als Einladungskarte für eine Ausstellung mit demselben Titel gefertigt und stellt Cmelka im Kreise aller Puppen, die sie besitzt, dar. Die Bildchoreographie entstammt einer Aufnahme der Bildhauerin Anna Mahler aus den 1960er Jahren, welche die Künstlerin und Tochter von Gustav Mahler und Alma Mahler-Werfel in ihrem Atelier in Los Angeles inmitten ihrer Steinskulpturen porträtiert

Pia Mayer
1980 geboren in Mödling, Niederösterreich
2000 – 2002 Kolleg für Fotografie und visuelle Medien, HGBLVA Wien
seit 2002 Studium der Bildenden Kunst / Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien
2006 Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Deutschland
Pia Mayer lebt und arbeitet in Wien.

Ende der Schonzeit
In der dreiteiligen Farbfotografie-Serie Ende der Schonzeit geht es um die Jagd: Pia Mayer setzt dafür eine Sammlung von in die Brüche gegangenen Reh-Porzellanminiaturen in Szene. Die Aufnahmen von zwei „verletzten“ Rehen, ein Tier neigt den Kopf zum Äsen, das andere liegt am Boden und hält den Kopf nach hinten gedreht, sowie von vierzehn Porzellanscherben, machen unmissverständlich klar, dass die Künstlerin hier auf gesellschaftlich codierte Rollenzuschreibungen an die Frau (dem „scheuen Reh“) Bezug nimmt.
(Textauszug von Lisa Ortner-Kreil)

Lucia Dovicakova
1981 geboren in Košice, SK
2000-2006 Faculty of Fine Arts in Košice Falultät an für Bildenden Kunst in Košice
2003 Study stage on Academy of Fine Arts in Bratislava,
Lucia Dovicakova lebt und arbeitet in Košice SK

Die dreiteilige Leinwandbildserie „La Problema“ von Lucia Dovicakova läßt und das schmerzhafte Erschrecken beim Entdecken der ersten Falten als tragischer Einschnitt im Lebenszyklus nachvollziehen.